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Mandatsbedingungen
des Rechtsanwalts Volker Kunath, Friedrich-Engels-Ring 46, 17033 Neubrandenburg

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1. Gegenstand des Mandates
(1) Der/Die Mandant/Mandantin/Mandanten beauftragt/beauftragen den Rechtsanwalt mit der anwaltlichen Beratung und Vertretung in einer jeweils genau umschriebenen Angelegenheit.
(2) Eine Erweiterung des Mandatsumfangs wird mindestens in Textform vereinbart.
2. Begrenzung des Beratungsumfangs
(1) Die durch den Rechtsanwalt zu erbringende Rechtsberatung und/oder Rechtsvertretung erfolgt ausschließlich auf der Grundlage des Rechts der Bundesrepublik Deutschland. Eine steuerliche Beratung ist nicht Gegenstand des Auftrages.
(2) Der Rechtsanwalt wird ihm überlassene Unterlagen und Informationen nur in dem Umfang auswerten, der durch den Gegenstand des Mandates gem. Ziff. 1. vorgegeben ist. Die Parteien vereinbaren, dass der Rechtsanwalt nicht verpflichtet ist, Unterlagen und Informationen daraufhin zu prüfen, ob weiterer Beratungsbedarf des Mandanten besteht.
3. Bearbeiter des Mandates
Der Auftrag wird in der Kanzlei des Rechtsanwalts von ihm persönlich bearbeitet. Er ist berechtigt, zur Bearbeitung des Auftrages andere Rechtsanwälte der Kanzlei sowie fachkundige Mitarbeiter oder fachkundige Dritte hinzuziehen. Soweit dadurch zusätzliche Kosten entstehen, verpflichtet sich der Rechtsanwalt, zuvor die Zustimmung des Mandanten einzuholen.
4. Mitwirkung des/der Mandantin/Mandanten
(1) Der/Die Mandant/Mandantin/Mandanten ist/sind verpflichtet, den Rechtsanwalt über alle mit dem Auftrag zusammenhängenden Tatsachen umfassend zu informieren und ihm sämtliche mit dem Auftrag zusammenhängenden Schriftstücke zu übermitteln. Dies gilt auch für bei dem Mandanten neu eingehende oder wieder aufgefundene Schriftstücke.
(2) Der Rechtsanwalt kann die ihm von dem/der/den Mandantin/Mandanten erteilten Informationen als zutreffend unterstellen und ist nicht verpflichtet, eigene Nachforschungen anzustellen. Der/Die Mandant/Mandantin/Mandanten ist/sind verpflichtet, die ihm/ihr/ihnen überlassenen Briefe und Schriftsätze stets sorgfältig zu lesen sowie insbesondere daraufhin zu überprüfen, ob die darin enthaltenen tatsächlichen Angaben zutreffend und vollständig erfasst sind; der/die Mandant/Mandantin/Mandanten hat/haben den Rechtsanwalt auf eine unzutreffende oder unvollständige Erfassung des Sachverhaltes unverzüglich hinzuweisen.
5. Rechtsanwaltsvergütung
(1) Die Abrechnung des Mandates erfolgt nach den Bestimmungen des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) oder aufgrund einer, gesondert abzuschließenden, Vergütungsvereinbarung.
(2) Der Rechtsanwalt ist berechtigt, zu Beginn sowie im Verlauf des Auftrages angemessene Kostenvorschüsse zu verlangen.
(3) Mehrere Auftraggeber haften für das Anwaltshonorar als Gesamtschuldner.
6. >Haftungsbegrenzung
(1) Die Haftung des Rechtsanwalts für Vermögensschäden wird auf einen Höchstbetrag von € 1.000.000,00 (in Worten: eine Millionen EURO) beschränkt, soweit die Haftung nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht.
(2) Der Mandant hat die Möglichkeit, über die bestehende Berufshaftpflichtversicherung des Rechtsanwalts hinaus für das Mandat eine zusätzliche Versicherung abzuschließen, die Deckung für Vermögensschäden auch über den Betrag der Haftungsbeschränkung hinaus gewährleistet. Der Abschluss einer Zusatzversicherung setzt einen ausdrücklichen schriftlichen Auftrag des Mandanten bei Kostenerstattung voraus.
7. Datenschutz
Der Rechtsanwalt ist berechtigt, ihm anvertraute personenbezogene Daten im Rahmen des Auftrages mit modernen Datenverarbeitungsanlagen zu erfassen, zu speichern und zu bearbeiten. Er darf seine EDV-Anlage, seine Kommunikationsanlagen und sonstige Geräte per Fernwartung durch zuverlässige Unternehmen betreuen lassen, auch wenn dabei Einsicht in die gespeicherten Daten möglich ist.
8. Verwendung von Telefax und E-Mail
(1) So weit der/die Mandant/Mandantin/Mandanten dem Rechtsanwalt einen Telefaxanschluss mitteilt/mitteilen, erklärt/erklären er/sie sich damit einverstanden, dass der Rechtsanwalt ihm/ihr/ihnen ohne Einschränkung über dieses Telefax mandatsbezogene Informationen zusenden. Der/Die Mandant/Mandantin/Mandanten wird/werden den Rechtsanwalt gesondert darauf hinweisen, wenn Einschränkungen zu beachten sind, so wenn zum Beispiel Faxeinsendungen nur nach vorheriger Ankündigung gewünscht werden.
(2) Soweit der/die Mandant/Mandantin/Mandanten dem Rechtsanwalt eine E-Mail-Adresse mitteilt/mitteilen, willigt/willigen er/sie ein, dass der Rechtsanwalt ihm/ihr/ihnen ohne Einschränkung per E-Mail mandatsbezogene Informationen zusenden. Dem/Der/Den Mandanten/Mandantin ist bekannt, dass bei unverschlüsselten E-Mails nur eingeschränkte Vertraulichkeit gewährleistet ist und die Gefahr, dass eine E-Mail Viren enthalten kann, nicht ausgeschlossen werden kann.
9. Aufbewahrung von Unterlagen
Der Rechtsanwalt wird die ihm im Rahmen des Auftrages überlassenen Unterlagen auf Wunsch des/der Mandant/Mandantin/Mandanten bei Beendigung des Mandates an den/die Mandant/Mandantin/Mandanten herausgeben. Der Rechtsanwalt ist berechtigt, ihm überlassene Unterlagen nach Ablauf einer Frist von fünf Jahren, gerechnet ab Beendigung des Mandates, ohne vorherige Ankündigung zu vernichten.
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